Refugee11 auf den sozialen Kanälen:

Milad Salem, Afghanistan

 

 

29 Jahre, Mittelfeldspieler, wechselte im Januar 2017 von Holstein Kiel zum FSV Frankfurt

Im Alter von zwei Jahren floh Milad 1990 gemeinsam mit seinen Eltern und seinen Geschwistern aus Afghanistan nach Deutschland. Für die Flucht gaben sie dem Schlepper ihre gesamten Ersparnisse. Die ersten Monate in einer Notunterkunft in Deutschland waren für die Familie besonders schwer. Der Besuch einer deutschen Schule half Milad dabei, die deutsche Sprache zu lernen und sich schnell einzuleben. Heute ist Milad der erfolgreichste afghanische Profifußballer im Ausland, der mit seiner Geschichte Mut machen und sich in den öffentlichen Diskurs einmischen will. Milad spielt aktuell für den FSV Frankfurt.

Im Herbst 2016 trafen sich Milad Salem und Ismail Lakhel in der Halle des Leistungszentrums von Holstein Kiel und sprachen über den Asylprozess.

Milad siehst du in folgenden Videos:

 

 

 

Refugee11 Logo

ist ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung. Im Mittelpunkt steht eine elfteilige Webvideo-Serie, in der junge geflüchtete Amateurfußballer der Mannschaft „Refugee11“ aus Erftstadt bei Köln Fußballprofis begegnen, die selbst Fluchterfahrungen haben. Die persönlichen Geschichten der Spieler stellen individuelle Erfahrungen neben oft abstrakte Informationen zum Thema Flucht und Asyl und machen diese so erfahrbar.

Flucht hat viele Gesichter. REFUGEE ELEVEN zeigt 22 von ihnen.

 

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