Refugee11 auf den sozialen Kanälen:

Gerald Asamoah, Ghana

 

 

38 Jahre, Stürmer, Vize-Weltmeister 2002, Manager der U23 
von FC Schalke 04

Geralds Vater arbeitete in Ghana als Journalist und wurde verfolgt. Deshalb floh er mit seiner Frau nach Deutschland. Gerald blieb zunächst bei seiner Oma in Ghana – eine Zeit, in der er Deutschland mit Hilfe eines Otto-Versandkataloges „kennenlernte“. Als er zwölf war, folgte Gerald seinen Eltern nach Hannover. Er sprach kein Wort Deutsch, nur am Ball war er besser als die meisten anderen. Als Profi spielte Gerald für Hannover 96, St. Pauli, die SpVgg Greuther Fürth und vor allem für Schalke 04. Nach seiner Einbürgerung wurde Gerald der erste schwarze, in Afrika geborene Nationalspieler Deutschlands. In seiner aktiven Zeit erlebte Gerald immer wieder Diskriminierung, auch durch andere Profis. 

Gerald Asamoah und Eyad Ibrahim trafen sich auf der Glückauf-Kampfbahn in Gelsenkirchen, tauschten ihre persönlichen Erfahrungen mit Diskriminierungen aus und sprachen darüber, wie sie sich in solchen Momenten verhalten. 

Gerald siehst du in folgenden Videos:

 

 

 

Refugee11 Logo

ist ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung. Im Mittelpunkt steht eine elfteilige Webvideo-Serie, in der junge geflüchtete Amateurfußballer der Mannschaft „Refugee11“ aus Erftstadt bei Köln Fußballprofis begegnen, die selbst Fluchterfahrungen haben. Die persönlichen Geschichten der Spieler stellen individuelle Erfahrungen neben oft abstrakte Informationen zum Thema Flucht und Asyl und machen diese so erfahrbar.

Flucht hat viele Gesichter. REFUGEE ELEVEN zeigt 22 von ihnen.

 

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